Achtsam SEIN und entspannen

ACHTSAMKEIT

Was bedeutet Achtsamkeit? Diese Frage hast du dir auch schon gestellt? Der Begriff „Achtsamkeit“ wird breit verwendet und ist mit so vielen Bildern und Zielen überlagert, dass es alles andere als leicht ist, herauszufinden, was damit eigentlich gemeint ist.

Dabei meint Achtsamkeit im Kern etwas ganz Einfaches: Nämlich bei sich selbst und in der Welt anzukommen. Das Leben zu leben. Zu SEIN.

Jon Kabat-Zinn, der das Konzept Achtsamkeit populär gemacht hat, beschreibt ihn so:

„Achtsamkeit ist eine einfache und gleichzeitig hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren, uns wieder mit unserer Weisheit und Vitalität in Berührung zu bringen. Sie gibt uns die Möglichkeit, Richtung und Qualität unseres Lebens verantwortlich zu bestimmen, einschließlich unserer Beziehung zu Familie, Arbeit und zur Welt als Ganzes sowie – und das ist das Wesentlichste – unserer Beziehung zu uns selbst als Person.“ (Kabat-Zinn 2015, S. 21)

Durch dieses Ankommen im SEIN entsteht alles Weitere, nämlich Raum für bewusste Entscheidungen und bewusstes Handeln, Raum für deine Gefühle und deine Kreativität, Raum für deine Intuition, Raum für das Leben – Raum für Entwicklung.

Das bedeutet nicht, dass immer alles rund läuft und du in anderen Sphären schwebend über alles erhaben bist. Nein, ganz im Gegenteil. Dir wird bewusst, dass die Höhen und Tiefen des Lebens ganz normal sind und kannst ihnen damit begegnen, anstatt dich ständig mitreißen zu lassen. Die alltäglichen Dramen dürfen weniger werden und der Schatz des Lebens geborgen werden. Und das bereichert letztendlich nicht nur dich allein, sondern auch deine Beziehungen zu deinen Mitmenschen im Beruf, in der Familie, in der Welt und zu allen anderen Lebewesen.

Und das ist auch mein WARUM: Ich wünsche mir eine lebenswerte Zukunft für uns alle, in der wir einander und unsere Lebensgrundlage achten.

Aber ganz mit der Ruhe, nach Jan Lenarz haben wir alle „ein bisschen ‚Ich will die Welt retten‘ in uns. Aber es ist o.k., wenn du erst mal nur einen Menschen rettest. Und es ist o.k., wenn dieser Mensch du selbst bist.“ (Lenarz 2021, S. 4)

Wie kommst du nun zu mehr Achtsamkeit in deinem Leben? Hierfür stelle ich dir mein Wissen, meine persönliche Erfahrung sowie Achtsamkeitsübungen und Meditation als Methoden zur Verfügung. Durch meine eigene Praxis weiß ich, wie kraftvoll diese Werkzeuge sind und wie bereichernd es ist, im SEIN anzukommen.

In meinen Angeboten führe ich dich ins SEIN. In meinen Workshops erhältst du Infos, wie du diese Methoden in deinen Alltag wirkungsvoll einbinden kannst und somit Stück für Stück mehr Achtsamkeit in dein Leben bringst.

ENTSPANNUNG

Manchmal bringt der Alltag große und andauernde Herausforderungen mit sich, sodass es erst einmal darum geht, sich zu entspannen, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen und sich vom Stress zu erholen.

Wie kommst du nun in die Entspannung? Dies geschieht auf zwei Ebenen: über die Beruhigung der Gedanken auf der einen Seite und die körperliche Entspannung auf der anderen Seite. Auch hier gibt es zahlreiche, einfache Übungen, die sehr wirksam sind. Du aktivierst dabei den Teil deines Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist. Die meisten dieser Übungen kannst du – einmal gelernt – mit geringem zeitlichem Aufwand in deinen Alltag integrieren. Manchmal ist es aber auch einfach schön und angenehm, sich unter Anleitung in die Ruhe führen zu lassen! 🙂

Wie wirken ACHTSAMKEIT und ENTSPANNUNG zusammen?

Achtsamkeit und Entspannung gehen für mich ineinander über. Während Entspannung zielgerichtet ist, verfolgt Achtsamkeit kein bestimmtes Ziel. Dennoch kann Entspannung in weiterer Folge die Basis dafür sein, sich in Achtsamkeit zu üben und umgekehrt ist Entspannung ein positiver Nebeneffekt der Achtsamkeitspraxis.

In der Praxis sind diese Unterscheidungen für mich nicht ausschlaggebend. Wichtig ist, das du dich wohl fühlst.

Du interessierst dich für Achtsamkeit und Entspannung und möchtest mehr erfahren? Dann sieh dir gerne mein Angebot an oder melde dich bei mir hier. Ich bin auch immer offen für Ideen, Austausch und gemeinsame Projekte.

Was mir noch wichtig ist zu sagen: Ich bin KEINE Therapeutin. Ich bin TRAINERIN, leite Achtsamkeits- und Entspannungsübungen sowie Meditationen an und vermittle in meinen Workshops Wissen. Was du daraus machst und welche Erkenntnisse du für dich und deinen Alltag daraus ableitest, obliegt dir. Solltest du an einer psychischen oder neurologischen Erkrankung leiden oder dir unsicher sein, ob Achtsamkeits- und Entspannungstraining für dich das Richtige ist, bitte bespreche die Teilnahme an einem Angebot vorab mit deiner Therapeutin/deinem Therapeuten bzw. deiner Ärztin/deinem Arzt.

Quellen:

Kabat-Zinn, Jon (2015): Im Alltag Ruhe finden. Meditationen für ein gelassenes Leben.

Lenarz, Jan (2021): Ein guter Plan.